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::::::: DM-Lauf Teutschthaler Hexenkesse... : -) ...:::::::.
"Der Gespanner"......???.......Der Bericht für den gespannten Gespann-Freund.
Alle Angst vor dem letzten Rennen zur Deutschen Meisterschaft war unbegründet. Wir haben sämtliche Bauteile am Gefährt die uns gefährlich erschienen erneuert. Neuer Motor, Zündung, Zündspule, Zündbox, Kettenschleifer vorne, Kettenschleifer hinten, Reifen, Bibmousse, Bremse, Kette, usw.....usw.....
Als wir am Samstag Abend um 22 Uhr fertig waren und der Meinung alles erdenkliche unternommen zu haben daß die Karre heult, konnten wir beruigt ins Bett gehen. Am Sonntag Morgen zum Training um 8 Uhr waren wir schon fast eine der ersten die da waren und eine der ersten die wieder zurück ins Fahrerlager schoben. Die Zündung oder die Kerzen wir wissen es nicht, auf jeden Fall hat für uns kein freies Training stattgefunden. Zum Zeittraining wieder mit laufendem Motor unterwegs mußten wir uns also erst mal die Stregge an sehn. Bis kurz vor Schluß haben wir noch gewartet um ein 2. mal im Quali auf die Piste zu gehen. Und es hat tats. funktioniert wir waren 1. mit 2min19sec. Toll, es lief ja doch wieder nach Plan.
Als erster also konnten wir das Startgatter besetzen. Ganz links schien uns vernünftig, weil keine Gefahr von rechts! Das Gatter fällt und wir gruben uns flux als schnellste zur 1. Kurve. Das war auch der Plan, weil das immer gut ist. Hinter uns direkt Happich der uns sehr angriffslustig schien. Mein Plan war dann noch ein bisschen halten, dann evtl. vorbei lassen und ziehen lassen. Denn Sepp durfte ja nicht gewinnen weil uns so unsere 5 Punkte Vorsprung gereicht hätten wenn wir auch zweimal gelassen hinter ihm ins Ziel kommen würden.......
Als ich so vor mich hin dachte machte sich ein stark winselnder Beifahrer irgend wo am anderen Ende unseres Gespannes bemerkbar. Ich suchte irgend wo in der Menge nach dem seltsamen Geräusch, aber es war doch sehr Nahe. Kam und ging wieder. Seltsam. An dem Sprung wo ich es zum ersten mal vernommen hatte, war es pötzlich wieder deutlich zu hören. Es erinnerte mich daran, wenn "Mann" beispielsweise den Hund der ihm schon seit längerem ziemlich auf die Nerven geht, etwas Tabasco zum Fressi gibt. Halt so ein gequältes Jammern......doch dann wurde mir klar es war Premysl die "tschechische Beißzange"
Irgend wie hat sich sein Kreuzband gelöst und seine Knochen verloren an Halt und sprangen aus der Verankerung. Aua. Er meinte zwar noch ich solle weiterfahren, hat seine Meinung aber doch bald korrigiert. Somit verließen wir den Teutschthaler Hexenkessel, aus vorbei, kein Meister, fertig. Nun zur unbegründeten Angst. Ich konnte mich schon dabei ertappen, dass einzelne Gehirnwindungen gemeutert haben und Gedanken freigelassen haben wie z.B. "wenn man am Zenit angekommen ist sollte man aufhören"...und so Schmarrn. Es besteht also nun kein Grund mehr aufzuhören !!
Wir müssen leider weiter machen hilft´s ja nix.
Zum Saison-Abschluß 2005 noch ein paar Zahlen:
Wir haben insgesamt 17 Rennen absolviert,
dabei 15 Länder bereist,
in der WM 10. geworden,
in der DM Vizemeister,
in der Team EM nicht oft genung ins Ziel gekommen,
heuer "nur" 23488 km gefahren,
das sind ca. 4500 l Diesel,
ca. 50-60 Reifen verheizt,
43 Kasten Wasser gesoffen,
vielleicht 2 Kisten Bier oder so,
jede Menge Spaß und auch Stress gehabt.
Vielen Dank allen, die uns geholfen haben und sicher auch nächstes Jahr wieder dabei sein werden. Wir zählen auf jeden der in irgend einer Weise dazu beitragen kann, den Sport am Leben zu erhalten.
Bis bald. Bei einer neuen Ausgabe des "Gespanners"
i.A. Werner Wittmann
Team Deutschland 2005
team wittmann/novotny
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::::::: EM-Lauf Jauer :::::::.
Hallo werte Gespann-Freunde,
am vergangenen Wochenende wurde die Gespann-Team EM in Jauer zelebriert. Am Start waren 14 Nationen aus der ganzen Welt und der Rest der Galaxie. Wie man auf dem Bild erkennen kann waren welche mit blauen Haaren, andere mit ohne Augen oder eine besondere vom aussterben bedrohte Art aus "Klammhogga-town" mit dabei.
Sämtliche Bedingungen waren nahezu perfekt. Das Wetter war traumhaft mit Sonnenschein und 25°C, die Strecke war in einem lieblichen Zustand mit allem gespickt was das Rennfahrerherz höher schlagen läst. Deutschland konnte kurzfristig doch noch mit zwei Teams anrücken da
Moldavien oder die Klynkoner abgesagt hatten. Alle Teams waren sehr gut vorbereitet und voller Motivation den Titel zu verteidigen. Laut Regelwerk werden die fünfzehn Teams in drei Gruppen eingeteilt. Das heißt ein Team besteht aus drei Gespannen wovon jedes Gespann dann zu einer Gruppe gehört. (Gruppe A, B, C) Im Team Deutschland 1 sah das dann so aus :
Happich A, Wittmann B, Brustmann C .
So wurden dann auch die freien Trainings und das Qualirennen am Samstag eingeteilt. Das Qualirennen bestimmt dann auch welches Team am Sonntag die besten Startplätze zu den Wertungsläufen erhält. Also viel kompliziert, aber auch wieder nicht. Jedenfalls hat das Team Deutschland 1 sein bestes gegeben und am Samstag in allen drei Qualirennen voll gepunktet.
1. Rennen Gruppe A Happpich Platz 2
2. Rennen Gruppe B Wittmann Platz 1
3. Rennen Gruppe C Brustmann Platz 3
Damit war der Grundstein gelegt und man konnte zufrieden sein. Zudem hatte sich das holländische Team schon am Samstag dezimiert, als Van der Boomen sein Dreirad in den Wald schmiß und sich dabei den Arm usw. gebrochen hat. Samstag Abends war noch eine Fahrervorstellung mit riesigem Getöse. Also alles voll toll....
Dann der Sonntag der Tag der Entscheidung, alle konnten es kaum noch erwarten bis es soweit war, ja bis wir es wissen halt, bis wir endlich sagen können....das Team Deutschland hat es
geschafft...das Team Deutschland 1 hat auf der ganzen Linie... ja es hat einfach nur voll verkackt.
Aus der Traum.
Beim ersten Lauf von drei waren Happich und Wittmann mit dabei. Das heißt es war nur Happich dabei, denn unsere alte Möhre lief nur bis zum Vorstart und konnte von da an nicht mehr angekurbelt
werden. Zündung defekt, wat ein Schei...Happich konnte sich noch einigermaßen durchsetzen und holte einen sechsten Platz. Somit war unser Streichergebnis bereits verbraten. Ich hatte Brustmann noch darauf hingewiesen aber er hört natürlich nicht auf mich.
Im zweiten Rennen bei dem wir und Brustmann an den Start gingen, musste Sepp seine "Rüttelplatte" mit Motorschaden ins Fahrerlager zurückbringen. Wir konnten uns mit einem vierten Platz eigentlich nicht beschweren und waren froh das wir ins Ziel kamen. Damit hatten wir zwei Ausfälle und alle Hoffnung bereits begraben. Beim letzten Rennen des Tages mußten dann noch mal Happich und Brustmann an den Start. Wir durften zuschauen und miterleben wie das Team Deutschland auf den erbärmlichen 11. Platz zurück fiel. Sepp konnte auch in seinem 2. Rennen nicht durchfahren weil es ihn bereits in der 3. Runde zerbröselt hatte. Happich der noch einen 4. Platz einfuhr konnte das Desaster nicht mehr abwenden. Am Ende war das Team Deutschland II wesentlich besser gestellt, sie erkämpften einen gesamt 6. Platz.
Ergebnis: Erster Lettland, 2. England, 3. Belgien, 4...... siehe
www.sidecarcross.com
Hauptsache es hat Spaß gemacht und allen Fans die gekommen waren hat das Freibier am Team Deutschland Zelt gemundet. Auch K1 hat öfter mal eine schnelles Helles gezapft. Somit haben wir auch dieses Spektakel hinter uns gebracht und warten jetzt nur noch auf das letzte Rennen in Teutschenthal, die Entscheidung zur Deutschen Meisterschaft. Platz eins oder zwei ?????
Also bis dahin schöne Tage und viel Freude am Leben!!
team wittmann/novotny
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::::::: WM-Lauf Rudersberg / Deutschland :::::::.
Hallo werte Seitenwagen-Freunde,
es hat sich einiges getan in unserer Zwangspause. Seit unserem überflüssigen Sturz in Reutlingen haben wir nicht nur vier Rennen versäumt (3 WM, u. 1DM). Es haben sich auch positive Ereignisse ergeben. Wie man auf den Bildern sieht hat die Flut selbst vor Gablingen nicht halt gemacht. Einen Tag lang war Gablingen so gut wie von der Außenwelt abgeschnitten.Versorgungsengpässe hat es laut Krisenrat dennoch keine gegeben.Im "Unterdorf " sind einige Keller unfreiwillig entrümpelt worden, da die Schmutter eine Abkürzung quer durch´s Dorf genommen hatte.
Während der Rennpause ergab sich plötzlich eine neue Situation. Nun konnte man sich voll auf die Arbeit konzentrieren und wieder alles aufholen was liegen blieb.
Und noch eine neue Situation. Am 02.09.05 um ca. elf Uhr kam die kleine Johanna auf die Welt und sie bemüht sich seither brav zu sein.
Fortan noch eine neue Situation, weniger für mich als für meinen Erstgeborenen. Timi ist heuer in die Schule gekommen, auch er bemüht sich natürlich brav zu sein.
So nun aber zum Rennbericht von Rudersberg, dem letzten Lauf zur WM am vergangenen Wochenende. Glücklicherweise hat die Verletzung weniger Stress gemacht als erwartet. Am Samstag konnten wir im Prinzip so weitermachen wie wir aufgehört haben. In den beiden freien Training´s fuhren wir jeweils die 2. u. 3. Zeit. Im Quali konnten wir uns mit der 5. Zeit fürs Rennen und die erste Startreihe qualifizieren.Schnellfahren war also kein Problem, ich ahnte jedoch schon dass es für mehrere Runden am Stück evtl. nicht reichen würde. Die Muskeln im rechten Arm und in der Schulter haben durch die Schonhaltung doch etwas abgebaut.
Bei schönem Wetter und eigentlich sehr guten Streckenbedingungen wurde der erste Lauf gestartet.
Leider ist der Start etwas missglückt da die Startanlage nicht sauber gefallen ist und ich das Gas wieder weggenommen habe. Daraufhin viel sie doch und wir waren zu spät dran. Dann offenbarte sich in der ersten Kurve das Chaos. Die neu installierte Streckenbewässerung wurde irgendwie falsch eingestellt. Es wurden hauptsächlich die Bremszonen vor den Kurven gewässert und dadurch offenbarte sich das reinste "Paarlaufen" der Gespanne. Wir mittendrin, im Kreise herum, bis vor uns einer auf die Nase ging und wir blockiert waren. So ziemlich als letzter kamen wir wieder aus der ersten Runde. Der Vorteil war dass ich nun ohne Druck mein Rennen zu Ende fahren konnteum herauszufinden ob die Schrauben in der Schulter halten oder nicht. Am Ende Platz 21, keine Punkte und auch kein Geld!!
Vor dem zweiten Lauf mussten wir noch im Vorstart feststellen dass die Hinterradbremse keinen Druck mehr bringt. Gut gemeintes entlüften vor Ort hatte nur eins zur Folge, dass nun gar kein Druck mehr da war. Scheibe... Der Start zum zweiten Lauf klappte schon besser und wir waren vorn dabei. Der Bewässerungs- Spezialist konnte sich scheinbar auch ein wenig zurückhalten. Diesmal aber das 1. Runden Chaos eine Kurve weiter. Als Söderquist in der berühmten Steilkurve von Rudersberg die Ideallinie verlassen, und auf die Luftlinie gewechselt war brach das Chaos aus. Wegen mangelnder Traktion Söderquist´s brannten die darauf folgenden Gespanne hinten drauf, andere versuchteneinen Hacken zu schlagen und rammten die, die die Innenspur gewählt haben. usw...Wir kamen, wie damals Moses, mitten durch ohne Feindkontakt. Die Freude hielt nicht lange, denn in der darauf folgenden Kurve drehte sich unser Gespann, nach dem einer von hinten nachgeholfen hat. So nun lagen wir wieder auf dem Boden der Tatsachen. Wieder kamen wir als ca. 24. aus der ersten Runde jedoch wußte ich dass wir die Distanz durchhalten werden. Es dauerte ein paar Runden bis ich den Fahrstiel auf "mit ohne Bremse" umgestellt hatte. Immer rechtzeitig vor der Kurve die niedrigen Gänge reinwürgen und auf Verzögerung hoffen. Es reichte noch zum zwölften Platz.
Am Ende der Gesamtwertung sind wir nun zehnte in der WM. Naja.. immerhin...
Am kommenden Wochenende steigt das nächste Highlight der Gespanne. In
Jauer bei Dresden wird die Team Europameisterschaft ausgetragen.
Für das Team Deutschland starten: Brustmann/Urich, Happich/Schelbert, Wittmann/Novotny.
Ergebnisse zur WM wie immer unter www.sidecarcross.de
Also viele, viele Grüße aus Gablingen und bis bald...
team wittmann/novotny
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::::::: WM-Lauf Reutlingen / Deutschland :::::::.
No pain, no gain!!!
Nun ist es soweit. Nach 20 Jahren Moto-Cross habe ich mir den ersten Knochen gebrochen. Beim Großen Scheiß von Deutschland in Reutlingen ist es passiert.Wir hatten am Motorrad ein paar kleine Veränderungen gemacht und kamen im Training recht gut zurecht. Im zweiten freien Training konnten wir sogar die schnellste Zeit vor Sergis abliefern. Alles war so einfach und ich hatte ein gutes Gefühl. Im Quali wollte ich eine gute Zeit gleich zum Anfang fahren, um am Sonntag beim Rennen einen guten Startplatz zu ergattern. Schon nach drei Kurven in der ersten schnellen Runde mußten wir in einer links Kurve zu Boden, weil wir uns in der Rilleverhackt haben. Leider ist mir beim Abflug das Motorrad gefolgt und mit seinen 200 kg voll auf Kopf und Schulter eingeschlagen.
Nachdem ich mich etwas benommen geschüttelt habe, sind wir wieder aufgestiegen und die Runde langsam bis zu Start/Zielgefahren um eine neue Runde in Angriff zu nehmen. Irgend wie hatte ich das Gefühl dass sich etwas verändert hat. Irgend was war locker. Ich hatte den Verdacht dass das Schlüsselbein ab ist. Aber nützt ja nix und so haben wir eben noch einen Versuch gestartet. Es ging einigermaßen, aber der rechte Arm schien etwas führungslos am Lenker zu hängen. Das klappern der Knochen, war mir der Beweis dass da was ab ist. Die eine Runde hat dann doch noch für den 8. Platz gereicht. Somit wenigstens ein paar Euro verdient. Das Rennen mussten wir leider ausfallen lassen, statt dessen habe ich mich auf den Weg zur Sportklinik in Stuttgart gemacht. Dort stiessen wir auf wenig Begeisterung von wegen gleich operieren oder untersuchen usw. Das einzige was uns der unmotivierte Arzt noch bieten konnte, waren ein paar Röntgenbilder vom zerfetzten Schlüsselbein.Weil ich also keine direkte Aussage bekommen hatte wann sie operieren würden sind wir wieder abgezogen. Zuhause wollten wir dann am Sonntag zur Klinik und anfragen wie es aussieht. Ich hatte aber von einem Bekannten erfahren dass dort am Wochenende auch nichts geht, wahrscheinlich nach Anmeldung usw. erst am Dienstag oder Mittwoch.
Dann habe ich noch von einer Sport-Unfall-Klinik in Österreich gehört bzw. den Tipp bekommen dort anzurufen. Gesagt, getan. Habe gleich am Sonntag Früh mit dem Chef (Dr. Schenk) dort telefoniert. Der hat nur gefragt wie schnell ich dort sein könnte und ein paar Stunden später war ich schon auf dem OP-Tisch. Montag Vormittag war noch eine Untersuchung und fertig. Eine ca. 12 cm lange Titanschiene mit 8 Schrauben trage ich seit dem am Hals. Bisher habe ich keine Probleme und keine Schmerzen.Vermutlich dauert der Spaß min. 4 Wochen ohne Belastung, dann muss man sehen....
Das heißt kein Geisleden und kein Lettland, vielleicht schon wieder Frankreich???
Also vorläufig 4 Wochen lang keine Rennberichte mehr sondern Ruhe...
Viele Grüße und no fear!
Es geht immer weiter
team wittmann/novotny
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::::::: WM-Lauf Belgien :::::::.
Vorab schon mal die Info dass wir auf dieser Strecke noch nie ins Ziel gekommen sind!!! Die Strecke liegt zwischen Aachen und Eindhoven, ist prinzipiell von der Streckenführung nicht schlecht doch leider lässt der Untergrundstark zu wünschen übrig. Wie kann es auch anders sein in Belgien, alles auf Sand gebaut. Dazu kommt dass der Sand wie schon im letzten Rennenmit 1000000000000000000000000000000000 Millionen Steinen gespickt ist. Viel AUA. Scheinbar hat es sich herum gesprochen dass man den Fahrern einen besonderen Gefallen macht wenn die Strecke noch kurz vor dem Lauf unter Wasser gesetzt wird. So wieder genug gelästert! Immerhin war das ganze Wochenende ein tolles Wetter und die Duschen warm.
Am Samstag mussten wir schon bei der Quali um unsere Teilnahme bangen. Wir haben gerade unsere ersten 2 Runden beendet als wir feststellen mussten dass der Motor Getriebeöl verliert. Die Gehäusedichtung hatte sich verdünnisiert. Es war somit nicht möglich das Öl schneller einzufüllen, als es unten wieder herausgelaufen ist. Nun mussten wir 35 Minuten hoffen dass unsere gefahrene Zeit ausreicht um nicht auf Platz 16 abzurutschen, was zum Rennausschluss geführt hätte. Es reichte, mit der sechsten Zeit in unserer Gruppe konnten wir zufrieden sein. Also Platz 11 in der Startaufstellung.
1. Lauf:
Alles begann sehr gut und wir konnten uns von Anfang an an der vierten Stelle halten. Da die Strecke aber wegen des Wassers zunehmend schlechter wurde, musste man sich oft schon vor einer Kurve für eine der tiefen Rillen entscheiden. Nach einer Fehlentscheidung war Platz 4 verloren gegangen.Wir haben dann bis eine halbe Runde vor Schluss keine Fehler mehr gemacht und unseren direkten Verfolger (Marcel Willemsen) zu einer bösen Aktion angestiftet.Weil er keine andere Möglichkeit gefunden hatte, fuhr er halt in einer Rechtskurve in die Karre und schob uns von der Piste. Bis wir uns aus dem Sandanlieger befreien konnten ist dann auch gleich Happich/Schelbert an uns vorbei gegangen. Schei...das war nicht nötig.. Am Ende Rang 7.
2. Lauf:
Nun kam es, wie wir es befürchtet haben. Gleich in der ersten Kurve mussten wir weit nach außen ausweichen um der Meute zu entgehen. Leider wurde die Strecke nur auf den ersten 20 Metern präpariert und somit steckten wir das erste mal fest......500 Meter später musste kurz vor uns einer zu Boden, was bedeutete dass wir abbremsen mussten und von hinten einer in die Karre geschossen ist. Bis wir also die Fuhre ausgegraben haben waren wir ziemlich "die Letzten". Durch einige stecken gebliebene Fahrzeuge konnten wir bald aufschliessen und Plätze gut machen. Dann waren wir am Pulk dran und hätten noch Platz 8 erreichen können aber bei einer Überhol Aktion hatte es die vordere Bremsscheibe zerknickt und die Bremse somit unbrauchbar.Was blieb war der 13. Rang. Schade...Aber statistisch dennoch ein grosser Erfolg, da wir die letzten Jahre nie ins Ziel gekommen waren!!!
Nächstes Rennen ist Straßbessenbach bei Frankfurt,
Deutsche Meisterschaft. Deutscher Boden!! (24.07.05)
Nächster WM-Lauf findet in Reutlingen Nähe Stuttgart statt. (31.07.05)
WM Stand momentan 6. Platz. Hoffentlich Tendenz steigend.....
Viele Grüße WN-racing
i.A. Werner Wittmann wittmann/novotny
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::::::: DM-Lauf Straßbessenbach :::::::.
Am Wochenende war der VorVorLetzte DM Lauf in Straßbessenbach. Wir hatten wie jedes mal zu viel Arbeit zuhause und konnten somit erst Samstag Abend anreisen. Schnell noch den Motor getauscht und dann ins Bierzelt. Es war gute Stimmung im Zelt, bei Live Musik, Sekt und fette......(only insider) Wieder wurde die lange Liste der Opfer erweitert, die in Straßbessenbach mit dem steilen Hang, rechts neben dem Zeltausgang Bekanntschaft machen.
Viele, vom Bier geschwächte Helden, konnten dem Ruf des Berges nicht wieder stehen und stürzten in die Schlucht hinab. Diesmal traf es den allseits bekannten Gablinger "BÄR". Er reiht sich somit in die Liste großer Motocross Fans, wie Garcho Barcelona, Neschtom oder Franz Bichler....usw....ein. Rekordverdächtig aber die Tatsache dass er einen doppelten Absturz geschafft hat. Laut original Aussage sei der Hang glitschig gewesen??? Woher das wohl kommt.
Nun zum Rennen...
Am Sonntag war bestes Rennwetter. Die Leute von Straßbessenbach haben viel Lob für die bestens präparierte Strecke verdient. Über den ganzen Tag wurde die Strecke sehr gut gepflegt. Trotz 5 Klassen konnte man nicht maulen. Eine von den wenigen richtigen Naturstrecken in Deutschland die es noch gibt.
Am Sonntag Morgen war nur ein sehr kurzes Training um sich mit der Strecke auseinander zu setzen. Danach schon bald das Zeittraining, was in 2 Gruppen geteilt wurde da es so viele Starter waren. (ca. 38) Wir konnten in unserer Gruppe die schnellste Zeit herausfahren und durften uns somit als zweiter den Startplatz aussuchen.
1. Rennen:
Der Start lief wie ich es mir schon lange vorgestellt habe. Wie an einem Gummiseil schossen wir den langen Starthang hinauf und konnten den hole shot für uns entscheiden. Der Holländer Willemsen der in der anderen Gruppe die schnellste Runde gedreht hatte hatte irgendwie einige Probleme und war vorerst kein Gegner für uns.
Nur Brustmann/Urich, in der Meisterschaft 45 Punkte hinter uns und einzig echter Gegner, folgte uns bei "Rad". Wir kümmerten uns nicht darum, versuchten schnell und sicher als erster ins Ziel zu kommen. Nach 30 Minuten und zwei Runden konnten wir den Start-Ziel introckene Tücher wickeln. Wieder eine Hürde zur Meisterschaft bezwungen. Brustmann wurde Zweiter und Willemsen "nur" Dritter. Das bedeutete für uns wir mussten im Zweiten Lauf nur Zweiter werden um die Tageswertung zu gewinnen. In der DM Wertung fahren die Ausländer außer Konkurrenz.
2. Rennen:
Man glaubte nun zu wissen wie das mit dem Start funktioniert und so, wollten aber doch abwarten ob es nicht doch nur Zufall war. Es war kein Zufall. Beim zweiten Start konnten wir uns wieder an die Spitze des Feldes setzen. Hinter uns wieder der unangenehme Lärm des Vier-Takter´s von Jo Brustmann. Aber es war ja nicht das erste Mal das wir uns dadurch nicht beeinflussen lassen. Wir mussten also wieder die richtige Geschwindigkeit finden um den Gegner in Schach zu halten aber auch nicht auf die Schnauze fallen... Das funktionierte, solange Brustmann hinter uns war, und keine unfairen Aktionen benutzte um vorbei zukommen. Es änderte sich schon bald als Willemsen an Brustmann vorbei ging und nun uns im Nacken saß. Ohne Rücksicht darauf dass es sich hier um eine Meisterschafthandelt, bei der er nichts gewinnen kann. Grundlos schoss er uns von der Strecke und mit Glück konnte ich den Motor noch am laufen halten und weiter fahren. Derweil ist Brustmann natürlich vorbei gezogen und wir konnten unseren Gesamtsieg vergessen. Ein schlechter Verlierer....schwache Vorstellung für einen Weltmeister...
Etwas abgeschlagen konnten wir aber noch als Dritter die Zielflagge passieren. Gesamt Rang 3. In der Meisterschaft bleibt somit alles beim alten, unser Vorsprung von
45 Punkten bleibt unverändert.
Am kommenden Wochenende findet der große Preis von Deutschland in
Reutlingen statt. Eine Woche danach dann der vorletzte Lauf zur DM in Geisleden.
Bei der Siegerehrung konnte Jimko dann doch noch eine Disziplin für sich entscheiden.
Das traditionelle Maßkrug leeren hatte außer ihm keiner der Sieger im Griff.
Viel Spaß bei Arbeit, Sport und Spiel
team wittmann/novotny
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::::::: DM-Lauf Göggingen / Scheer :::::::.
Bei herrlichem Sommerwetter fand gestern der DM Lauf in Göggingen/Scheer statt. Wieder eine schöne im Wald gelegen Naturstrecke in der Nähe von Sigmaringen. Leider etwas schmal und sehr steinig aber dennoch schön im Streckenverlauf.
Schon fast etwas ungewohnt sind wir auch diesmal zweimal ins Ziel gekommen. Ein Hoch auf unseren Mechaniker Klaus, zukünftig auch der "Schraubenflüsterer" genannt.
Wie in guten alten Zeiten waren viele "Gablinger" gekommen um uns die Daumen zu halten, mit Erfolg. Danke....
Langsam ist es soweit dass wir bei jedem Lauf taktisch vorgehen müssen. Die Meisterschaft ist kein unmögliches Ziel mehr. Das heißt wir müssen überlegen wie viel Risiko und Speed notwendig sind um unser Ziel zu erreichen.
Im ersten Lauf kamen wir als 2. aus der ersten Kurve, direkt vor uns Brustmann/Urich. Auf der steinigen Piste wurde uns schnell bewusst dass es schmerzhaft würde hinter ihm herzufahren. Also gleich zur Attacke blasen und in einer langgezogen Rechts-Kurve innen vorbei. Eine Zeit lang waren Sie uns noch auf den Fersen, bis Brustmann seinen Passagier verloren hatte. Diesmal taktisch einfach: Vorsprung herausfahren, keine Fehler machen, 20 Punkte einsacken.
Ergebnis 1. Lauf: 1. Wittmann, 2. Walter, 3. Brustmann, 4. Müller, 5. Wenninger, 6. Hofmann, 7. Blank
Kurz vor dem 2. Lauf begann es nochmal zu schütten und wir hatten einen falschen Vorderreifen montiert. Also taktisch schwieriger. Vom Start am besten weg gekommen mußten wir dann auf dem rutschigen Boden die Geschwindigkeit vorgeben. Hinter uns war Müller/Grütter der aber schon bald seinen Schalldämpfer verloren hat und damit Wenninger den Platz frei gemacht hat. Wir durften uns von Wenninger nicht zu riskanten Mannövern verleiten lassen da er vom Tabellenstand her nichts zu verlieren hatte. Indem wir unsere Linie fehlerfrei durchgezogen haben, ließen wir keinen Platz zum Überholen und sicherten so weitere 20 Punkte.
Ergebnis 2. Lauf: 1. Wittmann, 2. Wenninger, 3. Brustmann, 4. Walter, 5. Müller, 6. Perge, 7. Blank.
Tag-Gesamt: 1. Wittmann, 2. Walter, 3. Brustmann, 4. Wenninger, 5. Müller.
Tabellenstand nach 10 von 16 Läufen:
1. Wittmann 184 Punkte, 2. Brustmann 139, 3. Müller 123, 4. Walter 121, 5. Blank 94,
6. Bochmann 78, 7. Hertfelder 71, 8. Wenninger 65, 9. Happich 65, 10. Hofmann 61.
Ansonsten gab es keinerlei Probleme, ein Rennen wie es öfter sein dürfte!!!!
Viel Spaß bei der Arbeit eine wunderschöne Woche, bis zum nächsten Bericht.
Mit sonnigen Grüßen,
aus dem schönen Gablingen
team wittmann/novotny
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Mein Sohn Tim ;-)
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